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Madame George

Juni 2009 | Zürich

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Madame George ist eine Bearbetung des Stückes “Voix Humaine” von der Regiesseurin Marie Rodewald. Eigentlich ein Monolog über etwa 35 Minuten. Wir haben den Text aufgenommen und ich habe damit ein Tonband-Stück erstellt, welches die Gedanken-Welt des Protagonisten zeigt. Zum Einsatz kamen hier vor allem Synthesizer und einige ausgewählte Lieder aus den sechziger Jahren. George kommt über den Verlust seines Mannes/ Geliebten nicht hinweg, wobei nicht klar ist, ob dieser wirklich existiert. Er verwandelt sich im Laufe des Stückes in eine Frau und erschießt sich schließlich.

Die 6 Vorstellungen (2009) fanden in der Privat-Wohnung von Marie statt. Es war maximal Platz für 6 Zuschauer in einem sehr kleinen Raum, wo sie George beobachteten. Manchmal synchron, manchmal kontrastierend zum Tonband spielte er einen Tagesablauf in der Miniatur eines Wohnraums. Es wurde kein Wort gesprochen. Man wurde hinein und herausgeführt ohne wirklich Kontakt zu jemandem zu haben. So entstand eine gespenstische und bedrückende Stimmung in die sich mein Tonband mit unwirklichen und abstrakten Klängen einfügte. Das ganze fand immer in der Dämmerung statt, sodass natürliche und doch unwirkliche Lichtverhältnisse herrschten. Am Ende war es dann immer dunkel. Das besondere war, dass die Inszenierung nach der Musik “choreographiert” wurde. Also umgekehrt zur üblichen Vorgehensweise in Film- und Theatermusik.

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